Geschichte der St. Johannisloge „Zum Widder“ 1946 – jetzt


Geschichte - Widder Patent

Im Herbst 1945 wurde von den Allierten die Lizenz erteilt, wieder in Freimaurerlogen zu arbeiten. Am 1. Juni 1946 fand die erste gemeinsame Arbeit der Logen „Kurfürstin Henriette“, „Zur Beständigkeit“ und „Zum Widder“ unter der Leitung des Vorsitzenden Meisters des Widders in Berlin statt. Bis 1948 stieg der Mitgliederbestand auf 53 Brüder an. Am 17.10. 1963 vereinigten sich die Johannislogen „Zur Beständigkeit“ und „Zum Widder“. Die Johannisloge nannte sich jetzt „Zur Beständigkeit mit zum Widder“.

Die Zusammenarbeit endete am 31. Dezember 1981 und die Johannisloge „Zum Widder“ stellte ihre freimaurische Arbeit ein.

Im Oktober des Jahres 2012 entschlossen sich 6 Brüder auf Anregung der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland, eine „Freimaurische Vereinigung“ in Potsdam unter der Aufsicht der Johannisloge „Zum Pegasus“ Berlin zu gründen mit dem Ziel, die ruhende Johannisloge „Zum Widder“ mit dem Sitz in Potsdam zu reaktivieren. Diese Brüder waren alle Mitglieder der Johannisloge „Lynkeus der Türmer“ in Nürnberg, die im Großraum Berlin/Potsdam wohnten. Auf der Hauptversammlung der Großloge 2013 wurde dem Antrag auf Reaktivierung stattgegeben. Der Tag der „Lichteinbringung“ und der Einsetzung des Vorsitzenden Meisters wurde auf den Februar 2014 festgelegt. Dieses Ereignis feierte die Bruderschaft der reaktivierten Loge am Vorabend mit einem großen Empfang in den Veranstaltungsräumen des Mövenpick Restaurants „Zur Historischen Mühle“ Sanssouci.

Am 1. Februar 2014 feierten über 200 Brüder die Lichteinbringung und Meistereinsetzung unserer Johannisloge „Zum Widder“ in der Friedenskirche im Park Sanssouci in Potsdam. Die anschließende Tafelloge fand im Ordenshaus in Berlin statt.

Die Loge zählte nun zu ihrem 240. Stiftungsfest 49 Brüder mit einem Durchschnittsalter von unter 48 Jahren.